Sehenswürdigkeiten-Majosháza

Sehenswürdigkeiten

Majosháza

Es liegt südlich von Budapest, einige km nach Dunavarsány, rechts von der Landstraße 51. Ins Dorf fahren Busse von Szigethalom. In die Hauptstadt kann man mit der Buslinie und dann mit der Vorortsbahn (HÉV), oder mit dem Fernbus Budapest-Baja oder Budapest-Kalocsa fahren. Im Norden grenzt Majosháza an Dunavarsány, im Osten an Délegyháza, im Süden an Áporka, im Westen liegt es am Donauzweig von Ráckeve.

Adresse der Selbstverwaltung:
2339 Majosháza, Kossuth L. u. 34.
Tel.:(24) 467-011, 467-077, Fax: (24) 467-077
web: www.majoshaza.hu

Der Name Majosháza stammt aus dem Wort „Moys” (Moses) und hat die Bedeutung: das Haus von Moses. Die archäologischen Funde beweisen, dass dieses Gebiet am Donauufer sehr früh entdeckt wurde. 1337 wurde der Name des Dorfes in einer Urkunde erwähnt, damals hieß es Moyhaza, 1441 hieß die Gemeinde Májusháza und gehörte zum Komitat Fejér, zu Solt. 1572 gehörte das Gebiet und Szentlőrinc puszta zu Pál Szegedi und seinen Kindern. Die Steuerlasten waren zur Zeit der Türkenherrschaft so hoch, dass sich das Gebiet entvölkerte. Nach der Vertreibung der Türken zogen einige Familien auf das Gebiet zurück, aber während des Rákóczi Freiheitskampfes entvölkerte sich das Gebiet wieder. 1772 besaßen das Gebiet zasammen mit Áporka die Familien Halász und Gellért. Die Familie Beleznai ließ Kleinadel aus den Komitaten Bars und Hont niederlassen. Einige Jahre später ging das Gebiet an die Familie Jeszenszki rüber. Während des Freiheitskampf und Revolution von 1848-1849 rückten mehrere Soldaten in die ungarische Armee, Magyar Honvédség ein. 1876 hat das Hochwasser, 1883 der Feuerbrand große Schade verursacht. Am Anfang des 20. Jh.-s betätigte sich ein Kreditgenossenschaft und ein Hilfsverein.
1891 bauten die Reformierten eine Kirche im eklektischen Stil, nach dem Entwurf von Károly Renkó. Das Gebäude ist die Verkleinerungskopie der budapester reformierten Kirche am Kálvin Platz. Die langen Bauernhäuser erinnern uns an die typische Bauweise der bauerlichen Tradition.
In Majosháza ist der berühmte Schauspieler, Gyula Piroth (1938-1979) geboren und begraben. Sein Speerholz hat der Volkskünstler, István Szalacsi aus Siebenbürgen gemacht.

 

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