Umgebung-Dömsöd

Umgebung

Dömsöd

Liegt 50 km südlich von Budapest, an der linken Seite der Donau von Ráckeve. Nach Dömsöd fahren Busse, mit dem Auto ist die Siedlung von der Landstraße Budapest-Kelebia zu erreichen. Dömsöd grenzt im Süden an Kiskunlacháza, im Osten an Apaj, im Süden an Tass und im Westen an den Donauzweig von Ráckeve.

Adresse der Selbstverwaltung:
2344 Dömsöd, Petőfi tér 6.
Tel./Fax: (24) 435-102
web: www.domsod.hu

Die heutige Siedlung entstand 1938 aus der Vereinigung von Dömsöd und Dab. Den Namen Dab finden wir das erste Mal in einer Urkunde von 1291. Während der Türkenzeiten blieb die Siedlung auch bewohnt, nach der Zurückeroberung von Buda heißen die Gutsherren Ráday und Petrich. Der Landsitz geht 1785 auf die Familien Dab und Ráday, 1877 an die Familie Fáy rüber. Im 20. Jh. hat die Familie Hajós den größten Landsitz in Dab.
Von der Landnahme an gehörte Dömsöd und seine Umgebung zum Wohnsitz des Fürsten. Im Mittelalter gehörte die Siedlung dem Gutsverwalter von Csepel. Die Siedlung wurde das erste Mal in der Urkunde von 1280 erwähnt, König Ladislaus nannte den Ort Gumseed.
Die reformierte Kirche war bis zur ersten Hälfte des 18. Jh.-s katholisch, und basierte auf einer mittelalterlichen Kirche.
Die Gutsherren von Dömsöd ließen die Krypta Hajós nach dem Entwurf von Miklós Ybl bauen.
In einem kleinadeligen Haus im Dorf lebte 1846/47 die Familie Petrovics, einige Häuser weiter ist das Petőfi Museum und Ausstellung. Am Ufer der Donau steht der Baum, der den großen ungarischen Dichter anrührte.
Mehrere Künstler, Grafiker und Fotografen haben die Schönheit der Gegend verewigt.
Im Dorf leben viele volkstümliche Kunstgewerbler, wie der Sattler, Péter Ambruska, der Peitschenmacher, Benjamin Bábel, die Weberin, Csilla Kocsis und der Holzschnitzer, János Kohl.
In der Gegend kann man sowohl im Winter, als auch im Sommer schöne  Wanderungen machen.

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