Kistérség-Makád

Umgebung

Makád

Die letze Siedlung auf der südlichen Seite der Csepel-Insel ist Makád. Es liegt 50 km von Budapest und 10 km von Ráckeve. Im Westen grenzt es an der großen Donau, im Osten an der Donau von Ráckeve. Südlich vom Dorf liegen Szigetbecse und Lórév. Mit dem Auto müssen wir von der MO bei Szigetszentmiklós, oder Szigethalom abbiegen und auf der Insel nach Süden fahren. Wenn wir von Budapest mit der Vorortsbahn (HÉV) fahren, dann müssen wir in Ráckeve in den Bus Richtung Makád umsteigen.

Adresse der Selbstverwaltung:
2332 Makád, Kossuth L. u. 52.
Tel.: (24) 482-096, Fax: (24) 482-006

Die Lage des Dorfes, seine Abgeschlossenheit hat seine Geschichte stark beeinflusst. Wir kennen nur wenig archäologische Funde aus Makád. Wahrscheinlich war das Gebiet schon im 2 Jh. v.u.Z. bewohnt, später wohnten hier die Hunnen, und die Avaren. In einer Urkunde von 1430 wurden hier zwei Siedlungen erwähnt, Gyála und Simonfalva.

Während der Türkenherrschaft gehörte das Gebiet dem Sultan. Makád spielte eine wichtige Rolle in der Reformation der Csepel-Insel, sie übernahmen die mittelalterliche katholische Kirche und benutzten sie zum Gottesdienst. Im alten Friedhof sind schöne Speerhölzer zu finden. Im neuen Friedhof ist ein Denkmal der Märtyrern von Arad zu finden. Aus dem Dorf stammt der Orientalist, József Turi (1861-1906), einst Mitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften. Er hat lange in der Türkei gelebt, über seine Erfahrungen und Studien ist eine Ausstellung in der Grundschule zu besichtigen.

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