Umgebung-Szigetszentmiklós

Umgebung

Szigetszentmiklós

Die Stadt liegt südlich von Csepel an der Ráckeve (Soroksár)-Donau, gegenüber von Dunaharaszti.
Mit der Vorortsbahn (HÉV) von Közvágóhíd, mit dem Bus von Csepel oder mit dem Auto von der MO ist die Stadt leicht erreichbar. Die Stadt kann auf eine 700 Jahre alte Geschichte zurückblicken.
Im Norden grenzt Szigetszentmiklós am XXI. Stadtbezirk von Budapest, im Osten an den Donauzweig von Ráckeve, im Westen an Halásztelek, im Südwesten an Tököl und im Süden an Szigethalom.

Adresse der Selbstverwaltung:
2310 Szigetszentmiklós, Kossuth L. u. 2.
Tel.: (24) 466-379, Fax: (24) 466-065
web: www.szigetszentmiklos.hu

Der Name Szigetszentmiklós weist auf seine geografische Lage (sziget bedeutet Insel) und auf seinen Schutzheiligen hin. Seit der Frühzeit war das Gebiet bewohnt. Nach der Landnahme ließen sich fürstliche Stämme nieder, das Gebiet der Insel gehörte zum Fürsten Árpád. 1264 wurde die Siedlung das erste Mal in der Urkunde erwähnt. 1440 siedelten aus Süden Serben ein, die vor den Türken weiterzogen, die Einwohnerzahl ging runter. Im Mittelalter ging das Gebiet mehrmals an den König rüber, königlich-adelige Pferdeknechte wurden hier tätig. Im Mittelalter war Szigetszentmiklós für kurze Zeit Marktflecken. Nach 1690 ließen sich ungarische, serbische und deutsche Einsiedler nieder. Schwere Proben mussten die Einwohner der Siedlung überstehen: Feuerbrände, Überflutungen, und Seuche. Die Zahl der Einwohner ging drastisch zurück. Im 18. Jh. kaufte das Gebiet Jenő Savoyai. Wegen seiner relativ ungünstigen Felder entwickelte sich die Siedlung bis zur Industrialisierung langsam. Zwischen den beiden Weltkriegen wurden die öffentlichen Gebäude der Stadt gebaut. Im zweiten Weltkrieg haben die Einwohner von  Szigetszentmiklós wegen des Bombenteppichs gegen die Flugzeugfabrik in Szigethalom viel gelitten. Am 15. 11. 1949. wurde die Automobilfabrik Csepel gegründet. 1950 begann man mit dem Bau der Wohnsiedlung für die Arbeiter der Fabrik.
1970 wurde Szigetszentmiklós eine Großgemeinde und Dank seiner Industrie 1986 eine Stadt. Die Struktur der Stadt besteht aus drei Teilen: aus dem alten, dörflichen Teil, aus der neuen Wohnsiedlung und aus den Mehrfamilienhäusern.
Mit der Industrialisierung des 20. Jh.-s stieg die Einwohnerzahl rasch: 1949 hatte die Siedlung
6 400, 1990 schon 19 409 und heute 25 504 Einwohner. Viele der Einwohner sind mittelaltrig und jung.

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